

Visionen sind die Zündkerzen für den Motor des Erfolges
Ist das Kunst oder kann das weg?

Mein Leben vor der Diagnose
Ich hatte regelmässige, das heisst halbjährliche Kontrollen beim Frauenarzt und Radiologen, da ich viele Zysten in meiner Brust hatte. Mein Frauenarzt nahm das sehr genau und bestand darauf, weil er der Meinung war, wenn die Zysten zu groß werden, würden sie das Brustgewebe schädigen und Dellen an meiner Brust verursachen, die nicht nötig wären. Was kurz darauf auch bald geschehen musste.
Eine Zyste wurde zu gross (8x3 cm )und ich bekam einen Termin zur Punktion. Das regte mich aber überhaupt nicht auf, es war ja nur eine Kleinigkeit. Es wurde eine lange dünne Nadel in die Zyste gestochen und dann drei größere Röhrchen Flüssigkeit abgesaugt.
Ich wunderte mich ein wenig, dass so viel Flüssigkeit heraus kam, die eine gelblich bräunliche Farbe hatte. Die Röhrchen wurden weiter geschickt zur Untersuchung. Ich wurde noch verbunden und konnte dann gehen.
Bei meiner nächsten Kontrolle angelangt, meinte der Radiologe als er den Ultraschall machte, dass die Zysten stabil seien. Doch der Ultraschall zeige noch eine grau gepunktete Stelle, die Zysten aber waren immer schwarze Gebilde. Laut Radiologen war diese graue Stelle nur ein Fibroadenom, ein 1 ½ cm großes gutartiges Drüsengeschwür, dass beobachtet werden muss.
Ich machte mir überhaupt keine Sorgen, der Arzt hatte ja mein vollstes Vertrauen. Mit dem Befund ging ich zum Frauenarzt, der nicht sehr erfreut darüber war. Er wollte mich gleich ins Krankenhaus schicken. Mit viel Mühe konnte ich ihn überreden noch zu warten, da es ja gutartig war. Ich musste ihm aber versprechen in zwei Monaten wieder zu kommen. Er war und ist doch ein sehr genauer Arzt.
Nach den zwei Monaten war ich dann schon froh, weil der Knoten sehr schnell wuchs und mich bereits zu stören begann. Der Arzt war entsetzt über die Größe des Knotens und wollte mich sofort ins Spital schicken. Das Problem aber war, wir hatten Urlaub in der Türkei gebucht und in einer Woche sollte der Abflug sein.
Nachdem wir das besprochen hatten, meinte der Arzt, ich soll doch noch fliegen, aber nicht oben ohne gehen und nicht in die direkte Sonne legen. Aber nach dem Urlaub sofort wieder kommen. Ich machte mir nicht viele Gedanken, mit dem Wissen im Hinterkopf, der Knoten sei ja gutartig.
Der Urlaub davor
Endlich kam der Tag des Abfluges. Ich freute mich sehr, denn einige Monate vorher hatte ich einen sehr netten Mann kennen und lieben gelernt. Er hat eine Tochter und einen Sohn, beide schon in eigenen Beziehungen. Ich habe einen Sohn, der noch bei mir lebt. So kam es, dass wir alle gemeinsam in den Urlaub flogen.
Eine richtige Großfamilie waren wir.
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Jetzt war es gesagt und stand fest.
ICH HATTE KREBS.
Ein kurzer Moment des Durchschnaufens. Die Diagnose stand fest und jetzt gab es nur mehr einen Gedanken, ich muss wieder Gesund werden. Ich habe ein Kind das mich braucht, eine neue Liebe, an die ich schon gar nicht mehr glaubte. Nein das wollte und konnte ich doch nicht so kampflos aufgeben.
Ich will weiterleben!
Mein Entschluss stand fest, ich wollte LEBEN, mit all meiner Kraft kämpfen und auf jeden Fall positiv denken.
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Wenn schon – denn schon
Na toll, wenn ich was habe dann gleich richtig, das ist ja nichts Neues. Auf Grund der vielen Tests, die gemacht wurden, käme ich für eine Studie in Frage. Meine Daten werden in den Zentralcomputer eingegeben und der entscheidet dann welche Chemotherapie, wie oft und wann sie verabreicht wird. Es wurden mir 3 Varianten vorgestellt.
1. 3 Chemos vor der OP und 3 Chemos danach oder
2. alle 6 Chemos vor der OP oder
3. alle 6 Chemos nach der OP.
Der Vorschlag gefiel mir und ich willigte ein. Am Nachmittag sollte ich genaueres erfahren.
Die Vorbereitungen für die OP wurden wieder eingestellt, denn es hatte sich einiges geändert.
Jetzt warteten alle auf das Ergebnis des Computers, dass am Abend noch immer nicht da war. Am nächsten Morgen, bei der Visite erfuhr ich das Ergebnis.
Ich bekomme alle 6 Chemos vor der OP, was ich sehr gut fand, denn mein Verstand sagte mir, dass man die Reaktion der Chemo besser beobachten konnte.
Also wurde noch der Termin für die erste Chemo bestimmt und dann konnte ich nach Hause gehen.
Ich rief meinen Freund an und bat ihn mich zu holen, der leider die Aufgabe hatte meiner Mutter zu sagen, dass ich Krebs hatte.
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Nach etwa zwei Wochen traf die nächste Prophezeiung ein, die Haare begannen auszufallen. Zu Anfang nur leicht, aber eine Woche darauf dann ganze Büschel.
Das störte mich sehr, denn überall wo ich ging waren meine Haare. In der Küche, im Bett, auf meiner Kleidung einfach überall.
So jetzt reichte es mir. Ich holte die Haarschneidemaschine gab sie meinem Sohn und sagte heute darfst du mir die Haare einmal schneiden.
Bei ihm machte es immer ich, da ich Friseurin gelernt habe. Der freute sich sehr und begann mich zu scheren. Ruck zuck und weg waren meine Haare – es war eine Wohltat.
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Zu Hause ging ich mit Glatze und kam mir gar nicht so hässlich vor. Entsetzt waren wieder einmal meine Freunde und Verwandten, aber ich sagte ihnen, dass das zum gesundwerden dazu gehöre und das dies das kleinste Problem sei, wobei ich überhaupt kein Problem bei dem ganzen sah.
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Mit TUINA zu guten Werten
Ich musste mich auf ein Behandlungsbett legen und dann begann sie mir den Puls zu fühlen.
Darauf hin sagte sie zu mir, dass meine Leber und meine Milz sehr viel zu arbeiten hätten und etwas überfordert wären.
Dann nahm sie einen Metallstab fuhr meine ganzen Meridiane damit ab und erklärte mir, dass die Energieströme meines Körpers frei sein müssen, damit die ganze Energie fließen kann.
Auch für mein Blutbild wurde etwas gemacht und zwar wurden am Rücken sechs Punkte geschröpft.
Die ganze Behandlung dauerte eine Stunde und dann konnte ich wieder gehen. Ich hatte das Gefühl viel Energie bekommen zu haben und meine Beschwerden wurden auch leichter.
Von nun an hatte ich wöchentlich eine Behandlung und es ging mir gut, wenn ich die Sitzung beendet hatte.
Mein wöchentliches Blutbild war auch immer super und das freute mich sehr. Ich hatte das Gefühl, das mir die Meditation und die chinesische Akkupunktur sehr gut taten.
Vielleicht redete ich mir das auch nur ein, aber es war egal, Hautsache ich fühlte mich besser.